1. FC Köln kooperiert mit SK Gaming: Einstieg in den E-Sport

FC Köln und E-Sport

Dank der Computerspiele-Messe Gamescom, dem Sitz von Turtle Entertainment und EA, einer großen Gaming-Community sowie der ESL One Cologne, dem Weltmeisterschaftsfinale Counter-Strike, wird Köln als die E-Sport-Hauptstadt Deutschlands bezeichnet. Der Begriff E-Sport (elektronischer Sport) bezeichnet den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Computerspielen. Mit dem 1. FC Köln und dem amtierenden Weltmeister-Team SK Gaming, welches auf eine 20-jährige Geschichte und mehr als 60 internationale Titel zurückblicken kann, arbeiten zwei Aushängeschilder der Sportstadt ab sofort zusammen.

Im Zentrum der strategischen Partnerschaft steht der gegenseitige Know-how-Transfer. Im Zuge der Kooperation berät SK Gaming den 1. FC Köln zu Entwicklungen und Möglichkeiten im rasant wachsenden Markt des E-Sports, über den der Fußballclub sich auch neue Möglichkeiten der Internationalisierung verspricht. Der FC wird die Spieler von SK Gaming im Gegenzug in der Vorbereitung auf ihre Turniere im Bereich Training, Fitness und Ernährung unterstützen. Gemeinsam sollen Videoclips und andere Content-Formate für Fans entwickelt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Kooperation durch Veranstaltungen für junge FC-Fans Aufklärung und Beratung für Jugendliche und ihre Eltern zum Thema Computerspiele. Zum Start der Partnerschaft stellt SK Gaming mit Mirza Jahic (Playstation) und Timo Gruneisen (X-Box) zwei professionelle FIFA-Spieler, die für den 1. FC Köln in der virtuellen Bundesliga antreten werden.

„Mit dem Spiel FIFA, das viele Fußballfans und auch unsere Profis gerne spielen, haben wir einen Anknüpfungspunkt zum Fußball, der für eine solche Partnerschaft aus unserer Sicht sehr wichtig ist. Zugleich wissen wir, dass E-Sport über Sportsimulation weit hinausgeht. Er begeistert Abermillionen Menschen weltweit und wird mit rasanter Geschwindigkeit professionalisiert. Als 1. FC Köln möchten wir nicht die Engagements anderer Vereine kopieren oder kurzfristig auf einen populären Zug mit ungewissem Ziel aufspringen. Stattdessen möchten wir die für uns richtige Strategie für diesen Markt entwickeln und sind sehr froh, dafür mit SK Gaming einen Partner gefunden zu haben, der im Bereich E-Sport erfolgreicher Global Player ist – und ein Kölner Traditionsverein.“, so FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

SK-Gaming-Geschäftsführer Alexander Müller knüpft daran an „E-Sport wird als Sport und als Business längst sehr ernst genommen, zunehmend auch in Deutschland. Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln ist für uns im Zuge unserer Weiterentwicklung ein besonderer Schritt. Nicht nur, weil wir ein Kölner Unternehmen sind und viele FC-Fans in unseren Reihen haben, sondern weil wir eine echte Win-Win-Situation schaffen. Der 1. FC Köln bringt seine Expertise aus Jahrzehnten professionellen Sports mit, wir bringen unsere Erfahrung im Gaming ein. Schon jetzt können wir von unseren jeweiligen Reichweiten profitieren und unsere Fans aufeinander neugierig machen.“

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