Kölner Jung Unternehmer präsentieren sich auf der „Berliner“ Startupnight

Kölner Jung Unternehmer präsentieren

Sieht auf den ersten Blick aus wie ein Klapprad –  ist es aber nicht! „Es handelt sich hierbei um ein Allrad-gelenkten E-Scooter, der sich Steereon schimpft“  erklärt Marvin Panek, Gründungsmitglied von PLEV Technologies aus Köln. Wer den klassischen Vorderlenker einschlägt, dem dürfte erst dann aufgefallen sein, das sich das Hinterrad mitbewegt. So schmälert sich der Wendekreis und „Spaß macht es auch“!

Im Vorfeld präsentierte er den Steereon zur Berliner Startupnight im Telekom-Laden an der Schildergasse. Dort treten insgesamt zwölf Firmen aus der Region gegeneinander an, um an  das begehrte Ticket für die Veranstaltung in Berlin zu kommen. Die diesjährige Startupnight im September ist mit ca. 300 internationalen Ausstellern eine der größten Messen und auch Treffpunkt für junge Unternehmen in Deutschland. „Hier stehen ausschließlich Startups im Mittelpunkt und knüpfen Kontakte zu anderen Unternehmern und Kunden“, so Cem Ergün-Müller, Gründer der Startupnight, in Köln.

Steereon – ohne herkömmlichen Sattel – im stehen „cruisen“!

Der „Allrad gelenkte E-Scooter“ kommt bei der Jury überraschend gut an und Marvin Panek incl. Crew dürfen nach Berlin. Nun gilt es den knapp 20 Kilogramm schweren Steereon und seinen „Bruder“ – die sich tatsächlich beide auch platzsparend zusammenklappen lassen, in die deutsche Hauptstadt zu schaffen. Beide verfügen über einen Motor, fahren bis zu 25 km/h schnell und werden berechtigter weise als Kleinkraftrad eingestuft. Die logische Schlußfolgerung – in Deutschland bedarf es dafür ein Kennzeichen und einen Führerschein. Die Steereon-„Sportvariante“ hat keinen Sattel und wird im Stehen gefahren.

Beide Modelle sind ganz klar zielgerichtet auf sogenannte „junge Großstadtbewohner“, wir sind der Meinung, dass diese Art der Fortbewegung im urbanen Bereich eine wichtige Rolle spielen wird“, sagt Marvin Panek. Während der Messe liegt der Focus ganz klar auf Kundengewinnung – und „ebensolche Enthusiasten, die uns unterstützen, unsere Visionen zu verwirklichen“. Überraschender Weise hat es gerade einmal Sechs Monate gedauert, von der ersten Skizze bis zum Endprodukt. Wenn dem nichts mehr im Weg steht, sind wir sehr optimistisch, das unser  „cooler“ Cruiser laut Marvin Panek schon im kommenden Jahr in Serie gehen.

Ebenfalls ein Ticket nach Berlin, hat sich ein zweiter Kölner Unternehmerpaar gesichert. Luciano Mora und Antonio Julia von Dronoss statten sogenannte Drohnen mit einer speziellen Kamera aus, die die komplette Umgebung in Ihrem Radius abbildet und darüber hinaus virtuelle Elemente hinzufügen kann. „Damit dürfte es geübten Drohnenpiloten gelingen, bestimmte Hindernisse zu umfliegen“, erklärt Luciano Mora. Alternativ könne man zum Beispiel ein komplettes Gebäude in die Umgebung hineinkopieren und es dann mit der Drohne zu umkreisen, um zu sehen, wie es mit der Landschaft harmonisiert. „Ein weiteres unschlagbares Argument ist auch das System, es ist auch bei Messungen in der Industrie einsetzbar, indem bestimmte feste Punkte virtuell gestaltet und dann von der Drohne exakt angeflogen, vermessen und eingelesen werden können“, ergänzt Antonio Julia. Auch diese beiden Start up Unternehmer hoffen ebenfalls auf positive Kontakte und Resonanz zu den unterschiedlichsten Partnern, um ihr Produkt auf dem Markt zu etablieren.

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