Museum des 1. FC Köln

Flagge des 1. DC Köln

Der 1. FC Köln feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, mit einer Sonderausstellung im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln.

Am 13. Februar 2018 wird der 1. FC Köln 70. Die Sonderausstellung unter dem Motto „Die Zeiten ändern sich, das Gefühl bleibt!“ bietet bereits ab dem 4. Februar 2018 einen spürbar anderen Blick auf sieben Jahrzehnte FC-Historie. Die Ausstellung im Deutschen Sport & Olympia Museum (DSOM) im Kölner Rheinauhafen zeigt einmalige Exponate und bietet einen informativen und Köln Fußballunterhaltsamen Einblick in die Geschichte des 1. Fußball-Club Köln seit 1948.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Die Ausstellung hat das Potential, gestandenen FC-Fans neue Einblicke in ihren Lieblings-Club zu bieten, aber sie bringt auch jungen Fußballfans die Faszination des 1. FC Köln näher. Wir setzen bei der Ausstellung nicht nur auf die klassischen Exponate. Alle Besucher erhalten über digitale Medien und interaktive Module einen tiefergehenden Einblick in den Club, der seit sieben Jahrzehnten spürbar anders ist.“

Die Ausstellung beleuchtet die FC-Geschichte mit besonderem Augenmerk auf sportliche Highlights und markante Ereignisse. Von der Gründung 1948 über Meisterschaften und Pokalsiege bis hin zu Nationalspielern und Rekordhaltern. Zahllose Facetten, zu denen auch Abstiege und Niederlagen gehören, werden anhand von Exponaten und interaktiven Stationen erzählt. Seltene Sammlerstücke und einmalige Objekte lassen den Fußball-Fan in vergangene Zeiten reisen. Anhand von Tonspuren, Videosequenzen und markanten Bildern lässt sich die Historie des 1. FC Köln intensiv und spürbar anders erleben.

Dr. Andreas Höfer, Direktor Deutsches Sport & Olympia Museum, sagt: „70 Jahre 1. FC Köln – ein starkes Stück Fußball und ein starkes Stück Kulturgeschichte unserer Stadt! Wir freuen uns, dass der FC seinen 70. Geburtstag mit einer Ausstellung bei uns im Haus feiern wird und damit alle Fans und solche, die es werden wollen, die Gelegenheit erhalten, die große Geschichte eines Vereins zu erleben, der sehr viel mehr ist als das.“

Alle Infos und Tickets unter: https://fc.de/fc-info/news/detailseite/details/70-jahre-1-fc-koeln-die-ausstellung/

 

Doch dies ist bleibt nicht das einzige Museum des 1. FC Köln.

Ein langjähriger Fan mit einer Wahnsinns Sammlung will in der Stadt ein Museum zu Ehren des 1 FC Köln errichten.

Michael Scheuß ist FC-Fan durch und durch. In einem 16 Quadratmeter-Zimmer stapeln sich Fan-Artikel, Trikots, Schals, Medaillen – einfach alles, was im Entferntesten mit der Geißbock-Elf zu tun hat, bis unter die Decke. Und dies ist nur ein Bruchteil seiner Sammlung.

Die meisten seiner rund 15.000 Stücke sind in Kisten verstaut und warten auf ihren großen Auftritt. Die ersten aus den 50ern, 300 Schals und 150 Trikots, sein Original-Trikot von Toni Schumacher („Dafür wurden mir schon 10 000 Mark geboten. Die habe ich natürlich ausgeschlagen“), den Trainingsanzug von Frank Schaefer, die Jacke von Christoph Daum, eine mit Diamanten besetzte Jubiläumsnadel, den Bronze-Hennes von Georg Stollenwerk und vieles mehr. Sein ältester Schatz ist ein Mannschaftsfoto vom FC-Vorgänger KBC von 1918.

Mit elf Jahren war Scheuß 1973 das erste Mal im Stadion. Den Schal, den seine Mutter ihm gestrickt hatte, und das Trikot von damals hat er heute noch. „Die bekämen im Museum einen Ehrenplatz.“ Wenn es nach ihm geht, soll der große Auftritt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Scheuß will alle seine Schätzchen präsentieren, denn der 50-Jährige will in Köln ein FC-Fan-Museum eröffnen.

„Geplant ist eine echte Erlebniswelt. Mit der Geschichte des Vereins, Torwand-Schießen, kleinem Kino, Gastronomie und Fanshop“. Einen Ort hat er sich auch schon ausgeguckt: Im DuMont Carré stehen zirka 2000 Quadratmeter frei, die für seine Pläne ideal wären.

„Ich bin mit vielen Sponsoren im Gespräch und habe bereits Zusagen. Es geht jetzt noch um die Summen, und natürlich suche ich weitere Sponsoren“, so Scheuß. Zwischen 1,2 und 1,6 Millionen Euro soll das Museum voraussichtlich kosten.

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