Pünktlich zum Klimatag erblicken vier Erdmännchen das Licht der Welt

Erdemännchenrudel
Copyright: Werner Scheurer

Die Erdmännchen im Kölner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Die erst einige Tage alten Jungtiere bringen nur 30 Gramm auf die Waage und sind zunächst blind.

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Das Terrain der Erdmännchen im Kölner Zoo ist 2003 eines der ersten erbauten Gehege gewesen. Die kleinen Säugetiere, die ursprünglich in den Savannen Afrikas zu Hause sind, leben dort in einer großen Gruppe als Familie. Bekannt sind Erdmännchen vor allem für ihre Körperhaltung. Beim Wache halten, um Feinde früh zu entdecken, stellen sie sich auf die Hinterbeine und stützen sich mit ihrem Schwanz ab (siehe Foto rechts). Im Falle eines Angriffs versteckt sich die gesamte Meute in den unterirdischen Tunnelgängen.

Doch Erdmännchen sind nicht nur niedlich und clever, sondern auch ökonomisch. Da ihre Körpertemperatur schnell abfallen kann, verringern sie ihre Körperwärme nachts um ein Grad und legen sich nah aneinander um den Wärmeverlust gering zu halten und somit Energie zu sparen. Dies ist ein gutes Beispiel, wie Tiere mit dem Klima umgehen können. Am jetzigen Sonntag, den 27. Mai 2018, ist „KlimaTag“ im Kölner Zoo. Um 11 Uhr gibt es eine gratis Führung über das Gelände, bei der der Umgang der Tiere mit dem Klima präsentiert wird. Zudem sind viele Partnerorganisationen vor Ort und stellen an unterschiedlichen Stationen ihre Ideen zum Klimaschutz vor.

Für weitere Informationen kann Christoph Schütt kontaktiert werden (schuett@koelnerzoo.de).

 

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