Unternehmen mit großer Zuversicht ins Jahr 2018 gestartet- IHK Köln veröffentlicht Ergebnisse der Konjunkturumfrage Winter 2017/18

Unternehmen Mit Großer Zuversicht

Zum Jahresbeginn 2018 melden die Unternehmen in Köln und der Region eine konjunkturelle Hochlage. Top-Branchen stellen hierbei der Maschinenbau, die Immobilienwirtschaft und die chemisch-pharmazeutische Industrie dar. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer zu Köln, an welcher 682 Unternehmen teilgenommen haben, rund die Hälfte davon aus der Stadt Köln. Die Umfrage wurde von November bis Dezember 2017 durchgeführt.

„Neun von zehn Unternehmen im Bezirk der IHK Köln bewerten ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Im Vergleich zur Vorumfrage hat sich die Stimmung nochmal verbessert“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. Der Geschäftslageindikator befinde sich mit 45,7 Punkten auf einem Allzeithoch. Lediglich sieben Prozent der Unternehmen bewerten ihre Lage als schlecht. Die Erwartungen der Unternehmen an die Entwicklung der kommenden Monate sind deutlich zuversichtlicher als zuletzt. Gut gefüllte Auftragsbücher und eine ansehnliche Kapazitätsauslastung lassen die Unternehmen optimistisch in das Jahr 2018 blicken. Der IHK-Konjunkturklimaindikator klettert von 125,7 Punkten (Herbst 2017) auf aktuell 126,9 Punkte. „Der eingeschlagene Wachstumskurs dürfte sich angesichts der guten Stimmung sowie der zuversichtlichen Erwartungshaltung an die kommenden Monate weiter verfestigen“, ergänzt Reichardt.
Als Hauptrisiko für die Geschäftsentwicklung melden die Unternehmen zum zweiten Mal in Folge den Fachkräftemangel. Diese Einschätzung teilen Baugewerbe, Hotel- und Gaststättengewerbe, Gesundheitswirtschaft, Groß- und Einzelhandel, Verkehrsgewerbe, Immobilienwirtschaft, Informationswirtschaft, Versicherungswirtschaft und Unternehmensberatungen sowie Unternehmen der Industriebranchen Eisen, Bleche, Metalle, Fahrzeugbau, Kunststoffindustrie und Maschinenbau.
„Es ist für die Unternehmen zusehends schwieriger altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter durch qualifizierte Nachwuchskräfte zu ersetzen. Wir unterstützen in dieser Situation mit unserer Fachkräfteberatung“, sagt Reichardt. Sorgen bereiten den Unternehmen zudem steigenden Arbeitskosten und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.  Die anstehende Regierungsbildung erweist sich als wirtschaftspolitischer Risikofaktor.
Der Außenhandel entwickelt sich weiter dynamisch. Dementsprechend erwarten die Unternehmen in der Region ein wachsendes Exportgeschäft. 33 Prozent der Industrieunternehmen gehen von einem Exportplus aus. Die Risiken im internationalen Umfeld bestehen laut IHK fort, treten gegenüber nationaler Risiken zurück. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen im IHK Bezirk Köln nimmt leicht zu: 29 Prozent wollen in den kommenden Monaten weitere Mitarbeiter einstellen. Die Investitionsbereitschaft ist leicht zurückgegangen und entwickelt sich seit einem Jahr ohne nennenswerte Dynamik.

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