Erhöhung des Mindestlohns seit 1. Januar 2019

Mindestlohn 2019

Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar 2019 von 8,84 Euro auf 9,19 Euro in der Stunde. Am 1. Januar 2020 wird er auf 9,35 Euro erhöht.
Er gilt nicht für folgende Mitarbeiter:

  • Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung unter 18 Jahren
  • Auszubildende jeden Alters während der Berufsausbildung
  • Langzeitarbeitslose nach Beendigung ihrer Arbeitslosigkeit während der ersten 6 Monate
  • Praktikanten, die ein Pflichtpraktikum im Rahmen einer schulischen oder hochschulischen Ausbildung absolvieren
  • Praktikanten, die ein freiwilliges Orientierungspraktikum für eine Ausbildung oder ein Studium von nicht mehr als 3 Monaten absolvieren
  • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen
  • Ehrenamtliche

Auch für Minijobber gilt der Mindestlohn, wodurch gegebenenfalls ihre monatliche Stundenzahl reduziert werden muss.

Die Frist für durch Tarifverträge geregelte Ausnahmen von Stundenlöhnen unter dem Mindestlohn ist ausgelaufen. Bis auf die oben genannten Gruppen darf kein Mitarbeiter unterhalb des Mindestlohns vergütet werden.

Laut WSI Tarifarchiv steigen zum Jahresanfang die Branchen-Mindestlöhne im Elektrohandwerk (Montage), im Gebäudereinigerhandwerk (Innen- und Unterhaltungsreinigung, Glas- und Fassadenreinigung), in der Leiharbeit/Zeitarbeit und in der Pflegebranche.

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