Großer Andrang beim 10. Azubi-Speed-Dating der IHK Köln

IHK Köln Speed-Dating
Foto: IHK Köln

Zum zehnten Mal veranstaltete die IHK Köln am 6. Juni 2019 gemeinsam mit der Agentur für Arbeit im Kölner RheinEnergie Stadion ihr Azubi-Speed-Dating für junge Leute. Mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen folgten dem Aufruf der IHK Köln und kamen zu der kostenlosen Kennenlern-Veranstaltung mit Ausbildungs- und Personalverantwortlichen von 80 Firmen. Auch in diesem Jahr stand das Angebot zum spontanen Kennenlernen unter dem Motto „#ichwerdewas (gesprochen: Ich werde was!) – Der schnellste Weg zum Ausbildungsplatz.“ „Das Azubi-Speed-Dating hat sich seit seinem Start vor zehn Jahren zu einer Top-Veranstaltung entwickelt: Das Format entspricht dem Kommunikationsbedürfnis der jungen Generation und unterstützt die Betriebe sehr erfolgreich bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden“, so Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, die Vertreter der Unternehmen in zehnminütigen Bewerbungsgesprächen von sich zu überzeugen. Auch wenn Zeugnisse und Lebenslauf mitgebracht werden sollten, standen bei den Gesprächen Noten erst mal nicht im Vordergrund. Für alles Weitere konnte dann ein Gesprächstermin im Betrieb vereinbart werden. Die Palette der vertretenen Branchen reichte von Logistik über Caterer und Einzelhändler bis hin zu Verkehrsbetrieben und großen Medienunternehmen. Die teilnehmenden Unternehmen hatten rund 350 Ausbildungsplätze in der Region Köln im Angebot.

„Es gibt viele Gründe, warum Betriebe Schwierigkeiten haben, ihre freien Ausbildungsplätze zu besetzen: Zum einen hängt das zusammen mit dem anhaltenden Zustrom an die Hochschulen. Zum anderen sorgt auch der Wettbewerb unter den Unternehmen dafür, dass weniger bekannte Betriebe bei den Bewerberzahlen häufiger das Nachsehen haben“, beschreibt Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln, die Situation der Betriebe. „Häufig finden Unternehmen und Jugendliche nicht zusammen, weil entweder die Betriebe oder die angebotenen Ausbildungsberufe nicht bekannt sind.“ Beim Azubi-Speed-Dating lernen die Bewerberinnen und Bewerber auch Berufe kennen, die bisher nicht auf der Wunschliste standen, bei näherem Hinsehen jedoch sehr interessant seien.

„Für die Personaler der Unternehmen bietet das Azubi-Speed-Dating die Chance, Jugendliche losgelöst von Noten oder Lebenslauf in einem ersten persönlichen Gespräch kennen zu lernen. So können auch Bewerberinnen und Bewerber, die in einem schriftlichen Bewerbungsverfahren eher weniger Chancen hätten, von sich überzeugen“, ergänzt Carsten Berg, Leiter des Bereichs Ausbildung der IHK Köln. „Auch Jugendlichen, die ihr Studium abbrechen, oder wiedereinsteigenden Müttern, die eine Ausbildung in Teilzeit suchen, eröffnet das Azubi-Speed-Dating neue Perspektiven und Zugänge zum Ausbildungsmarkt.“

Unterstützung bekamen die Jugendlichen den gesamten Tag über von den Mitarbeitenden der Ausbildungsstellenvermittlung der IHK Köln, die – manchmal in letzter Minute – Bewerbungsfotos mit den Jugendlichen koordinierten, Bewerbungsunterlagen prüften, ausdruckten oder auch mal einen Styling-Tipp gaben. Im Vorfeld hatte die IHK Köln mit #ichwerdewas-Anzeigen auf Facebook und Instagram auf das Azubi-Speed-Dating aufmerksam gemacht.

Auch nach dem Azubi-Speed-Dating steht die kostenfreie Ausbildungsstellenvermittung der IHK Köln natürlich für Jugendliche und Betriebe zur Verfügung. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen helfen Unternehmen bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze und jungen Leuten bei der Suche nach einer passenden Lehrstelle. Infos und Kontaktmöglichkeit auf www.ihk-koeln.de/150.

Quelle: IHK Köln

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