Kaufpreise bei Nachfolge im Mittelstand

Nachfolge

Auf Basis der erhobenen Daten des jährlich bei kleinen und mittleren Unternehmen durchgeführten  Mittelstandspanels hat die KfW Aktuelles zum Nachfolgethema veröffentlicht. Bis Ende 2020 planen demnach rund 227.000 Unternehmen aus dem Mittelstand eine Übergabe an einen Nachfolger. Ein Stolperstein beim Nachfolgemanagement liegt in der Ermittlung eines realistischen Kaufpreises.

Auf Grundlage des Mittelstandspanels für das Jahr 2018 wurde eine Schätzung des Kaufpreises für mittelständische Unternehmen getroffen. In den kommenden 5 Jahren müssen Nachfolger mit einem Kaufpreis von durchschnittlich 351.000 Euro rechnen. Zu einem Drittel kalkulieren die Unternehmen jedoch mit einem zu erzielenden Kaufpreis von maximal 100.000 Euro. Zur Ermittlung des Unternehmenswerts legen die meisten einen einfachen Jahresumsatz bzw. etwas weniger zugrunde.

Große Unterschiede in den Unternehmenswerten wurden zwischen den Branchen festgestellt. Spitzenreiter ist das FuE-intensive Verarbeitende Gewerbe. Schlusslicht beim Kaufpreis ist das Baugewerbe mit seiner häufig kleinen Unternehmensgröße.

Die Durchschnittsbewertung des Kaufpreises ist von 2017 auf 2018 um rund 2 Prozent gestiegen. Die Auswertung des Panels hat ergeben, dass mit wenigen Ausnahmen realistische Einschätzungen des Unternehmenswertes von Seiten der Inhaber getroffen wurden.

Zur KfW-Veröffentlichung

 

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